Donnerstag, 26.11.2026, 18:00 Uhr - 19:10 Uhr
IHK Ostwürttemberg, Ludwig-Erhard-Str. 1, 89520 Heidenheim
Die Fabrik der Zukunft ist vernetzt, automatisiert und datengetrieben. Sensoren erfassen Maschinen- und Prozessdaten, Roboter und fahrerlose Transportsysteme unterstützen Produktion und Logistik. MES- und ERP-Systeme verbinden Fertigung, Materialflüsse und Unternehmensprozesse. Die entstehenden Daten ermöglichen Automatisierungen, steigern die Effizienz und stärken die Wettbewerbsfähigkeit.
Mit der zunehmenden Vernetzung wächst jedoch auch die Angriffsfläche. Jeder Sensor, jede Maschine, jede Schnittstelle und jeder externe Zugriff kann ein potenzielles Einfallstor darstellen. Zusätzliche Herausforderungen entstehen durch den Einsatz von KI-Anwendungen, insbesondere wenn Produktions- und Maschinendaten zur Analyse oder Modellverarbeitung in Cloud-Systeme übertragen werden. Unternehmen müssen daher abwägen, welche Daten extern verarbeitet werden dürfen, welche lokal in der Fabrik verbleiben sollten und wie sich Datensouveränität, Vertraulichkeit und Nachvollziehbarkeit sicherstellen lassen. Cyberangriffe gefährden dabei nicht nur sensible Daten, sondern können zu Produktionsausfällen, Lieferverzögerungen, Qualitätsproblemen und Schäden an Maschinen oder Anlagen führen.
Der Vortrag zeigt, wie Unternehmen die Vorteile des Industrial Internet of Things nutzen und gleichzeitig ihre Produktionsumgebungen wirksam schützen können. Betrachtet wird das Zusammenspiel von Sensorik, Maschinen, Robotern, FTS, MES, ERP, Cloud-Plattformen und externen Dienstleistern. Dabei werden typische Risiken, kritische Schnittstellen und praxisnahe Schutzmaßnahmen vorgestellt.
IoT-Security ist keine reine Aufgabe der IT. Produktion, Einkauf, Logistik, Instandhaltung, Engineering und Management müssen gemeinsam handeln. Sicherheitsanforderungen sollten bereits bei der Auswahl und Beschaffung von Maschinen, Software und Dienstleistungen berücksichtigt werden.
Der Vortrag richtet sich an Geschäftsführer sowie Fach- und Führungskräfte aus Produktion, Einkauf, Supply Chain Management, Logistik, IT, Instandhaltung und Digitalisierung.
Was Sie aus dem Vortrag mitnehmen:
- Angriffsflächen erkennen: Risiken durch Sensoren, Maschinen, Roboter, FTS, Schnittstellen und externe Zugänge bewerten.
- Security im Einkauf verankern: Sicherheitsanforderungen in Ausschreibungen, Verträgen und Lieferantenbewertungen integrieren.
- IT und Produktion gemeinsam absichern: Besonderheiten industrieller Systeme und langer Anlagenlebenszyklen berücksichtigen.
- Kritische Schnittstellen schützen: Übergänge zwischen Maschinen, MES, ERP, Cloud und Dienstleistern identifizieren.
- Schutzmaßnahmen priorisieren: Transparenz über Geräte, Netzwerksegmentierung, Zugriffskontrollen, sichere Fernwartung und Monitoring umsetzen.
- Cyberresilienz stärken: Produktionsfähigkeit, Lieferfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern.
Wir freuen uns, wenn Sie an diesem Abend unser Gast sind.
Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:
Michelle Reinhardt
reinhardt@ostwuerttemberg.ihk.de
Tel. 07321 324-175
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SekundenVernetzte Wertschöpfungsketten sicher und wettbewerbsfähig gestalten
26. November 2026, 18:00 - 19:10 Uhr (MEZ)
Programm
18:00 Uhr I Begrüßung
Markus Schmid, IHK Ostwürttemberg
Martin Austermann, BME Sektion Ostalb-Ulm
18:10 Uhr I Vortrag
Vernetzte Wertschöpfungsketten sicher und wettbewerbsfähig gestalten
Prof. Dr. Gunther May, Hochschule Neu-Ulm
19:00 Uhr I Kurz-Impuls
Vom Cyber Security Check bis zum Digitalisierungs-Check – IHK Partner der Betriebe
Peter Schmidt, Bereichsleiter Innovation, Digitalisierung IHK Ostwürttemberg
19:10 Uhr I Imbiss & Gespräche